Unsere Nachbarn

                   

Hohenzieritz – Park und Königin Luise-Gedenkstätte.

Seitlich des Radwanderweges von Prillwitz nach Usadel führt der Weg über ca 2 km nach Hohenzieritz. Man kann aber auch über Penzlin – Pekatel nach Hohenzieritz mit dem Auto gelangen. Neben dem vom Engländer Thompson 1771 für den Vater der späteren Königin Luise begonnenen und in die Endmoränenlandschaft nahezu übergangslos gelegten Schloßpark liegt das Schloß, das unten links die Räume des Andenkens an die preußische Königin zeigt und im übrigen das Nationalparksamt beherbergt. Ein Besuch ist in mehrfacher Hinsicht lohnenswert.


Passentin Slawendorf.

Durch die Bildhauerin Dorothea Raetsch geplant und lange Zeit künstlerisch und beratend von ihr begleitet, wurde ganz in der Nähe einer alten slawischen Burgwallanlage auf dem einstigen Parkgelände des Gutes ein Slawendorf errichtet, das zu einer Jugendherberge mit mehreren in unterschiedlichem Stil gebauten, slawisch nachempfundenen Holzhäusern und Werkstätten entwickelt worden ist und sich zunehmender Beliebtheit bei den vielen Besuchern erfreut. Hier finden zudem jährlich verschiedene Veranstaltungen sowohl für Kinder wie Erwachsene statt. Der Weg führt von Alt-Rehse entweder über den alten Malliner Damm nach Mallin und Passentin oder über die Straße Alt-Rehse – Krukow – Mallin in das kleine alte Gutsdorf.


Penzlin – Alte Burg mit Hexenkeller; Marienkirche mit Denkmal für Johann Heinrich Voß;

           

Markt mit Spökenbrunnen von Walter Preik.

Nach Penzlin führen von Alt-Rehse Wege sowohl über Siehdichum-Lübkow, als auch über Krukow und die B 192.

Sehenswert und stark besucht ist der originale Hexenkeller in der Alten Burg, bei dem die ausgezeichneten Führungen hervorzuheben sind, sowie die im Gebäude der Burg zu betrachtenden wechselnden Ausstellungen. 

Gegenüber liegt unübersehbar die „Glucke von Penzlin“, die alte Marienkirche und in ihrem Schatten nahe beim Markt das Denkmal für Johann Heinrich Voß von Walter Preik. Dessen „Spökenbrunnen“ auf dem Markt spendet Sommertags nicht nur Kühlung, sondern regt zum Nachdenken und Suchen an. Am Rande des historischen Marktes steht – leider noch immer nicht fertiggestellt – ein alter Fachwerkbau, der einst auch für Johann Heinrich Voß, den Übersetzer des Homer, die Schule war. Hier könnte man sich zur Erinnerung an fünf bedeutende Penzliner – den Dichter und Übersetzer J. H. Voß, den Apotheker Alms, die Malerin Harder, die Schriftstellerin Luise Mühlbach sowie die aus den Freiheitskämpfen gegen Napoleon seinerzeit stadtbekannte „Dragonersch“ – Trine Schalubben   - eine museale Einrichtung wünschen.


 
 

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